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Festgeld - das Parkhaus für Kapital !
Definition Festgeld
Legt ein Anleger einen bestimmten Betrag (Mindestbetrag beginnt meist bei 5.000 Euro) auf eine bestimmte Zeit (mindestens 3 Monate, maximal 3-5 Jahre sind durchaus üblich) zu einem festgelegten Zinssatz auf einem Konto bei einer Bank an, so sprechen wir in der Regel von Festgeld. Das angelegte Kapital kann die Bank in dem vereinbarten Zeitrahmen verwenden und zahlt dafür einen Zins.
Festgeld Zinsen
Der Festgeld Vergleich zeigt, dass Zinsschwankungen um vier Prozent keine Seltenheit sind.
Wofür eignet sich Festgeld?
- Eine größere Summe soll geparkt und zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt werden (Kurzzeitparker!). Beispiel: Ausbezahlte Lebensversicherung zum Kauf einer Immobilie
- Wer auf höhere Zinsen wartet, verwendet Festgeldkonten gerne als Zwischenlagerplatz
- Festgeldkonten können auch alternativ zu Giro- und Sparkonten zur Liquiditätssicherung dienen
- Bei kurzen Laufzeiten kann Kapital flexibel umgeschichtet werden. Festgeld Vergleiche sollten dabei regelmäßig genutzt werden, um Anlagen den Veränderungen im Markt äquivalent anzupassen
Viele Banken verwenden heute Festgeldanlagen als Lockangebote. Neukunden können davon profitieren und einen höheren Zinssatz heraus holen. Festgeld Vergleiche lohnen sich schon deshalb, weil es in der Regel doch um größere Anlagensummen geht.
Sicherheit
Der Einlagensicherungsfonds sichert jeden Sparer mit 20.000 Euro Einlagensicherung ab. Die Privatbanken weisen darüber hinaus höhere Einlagensicherungen aus. Beim Festgeld Vergleich sollte man dennoch vorsichtig sein und genau hinsehen, welchem Institut man sein Geld anvertraut.
Anlagenstrategien und Beachtenswertes
Ein Monat als Minimum, drei Monate, sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre und mehr – Festgeldanlagen können in verschiedenen Zeitrastern vorgenommen werden. Zu beachten: In der Regel weichen die Zinssätze je nach Anlagendauer voneinander ab. Allerdings: Während der festgelegten Anlagendauer kann Festgeld nicht gekündigt werden.
Beim Festgeld Vergleich sollten Anleger darüber hinaus Kündigungsfristen, da sich ansonsten der festgelegte Anlagenzeitraum wiederholt. Einige Banken bieten auch an den it ohne Kündigung an. Festgeld Vergleiche sollten immer unter Berücksichtigung des Anlagezeitraumes erfolgen. Ein höherer Zinssatz für eine Sechsmonatsanlage kann durchaus gewinnbringender sein als ein vergleichbarer Zinssatz für einen jährlichen Anlagehorizont. Damit können Anleger frühzeitiger auf die Veränderungen des Geldmarktes reagieren. Festgeld Vergleiche sollten schließlich auch etwaige Kostenfallen der Banken mit einrechnen, vor allem wenn Banken ein Verrechnungskonto gegen Gebühr einrichten wollen. In der Regel sind Festgeldkonten gebührenfrei und ein dazugehörendes Referenzkonto ebenfalls.
Indexierte Festgeldanlagen
Festgeldanlagen, die variable Zinssätze anbieten, bedürfen einer differenzierten und spezifischen Betrachtung. Indexierte Zinssätze, die sich zum Beispiel am BOR (London Interbank Offered Rate) anlehnen, sollten die Möglichkeit zum Ausstieg bieten und zählen nicht zu den klassischen Festgeldanlagen. Ebenso sollte Festgeld nicht verwechselt werden mit Lockangeboten von Direktbanken, die Anlagekonten mit einem höheren Zinssatz, meist zeitlich limitiert, anbieten. Ein Festgeld Vergleich sollte demnach nur innerhalb von echten Festgeldangeboten vorgenommen werden und kann nur unzureichend mit anderen Anlageformen verglichen werden.

