Beste Geldanlage

Es gibt viele Möglichkeiten, was man machen kann, wenn man Geld übrig hat. Die Anlageformen reichen vom Tagesgeldkonto, über ein Sparbuch, Bundesschatzbriefe, Aktien bis hin zu Immobilienkäufen. Welche Möglichkeit tatsächlich die beste ist, kann man nicht einfach so pauschal beurteilen, da hier einige Elemente mit einfließen.

Ein Punkt ist die persönliche Situation des potentiellen Geldanlegers.

  • Welche Summe steht mir zur Geldanlage frei zur Verfügung, ohne dass ich sie für laufende Aktivitäten und Anschaffungen benötige?
  • Wie hoch ist die monatliche Summe, die an Einnahmen zur Verfügung steht?
  • Wie hoch sind dem gegenüber die laufenden Kosten bzw. Ausgaben?
  • Stehen spezielle Ausgaben z.B. in Verbindung mit dem Wohnungsunterhalt, dem eigenen Fahrzeug oder im Hinblick auf einen bevorstehenden Urlaub an?
  • Sind – unabhängig von der geplanten Geldanlage – noch Finanzreserven für kurzfristige und unvorhergesehene Vorfälle vorhanden?

Bei der Entscheidung, welche Geldanlage man für sich auswählt, ist die Beantwortung dieser Fragen, die jeder für sich selbst tätigen kann, von entscheidender Relevanz. Dies bezeichnet man als Situationsanalyse. D.h. man verschafft sich einen Überblick über die vorhandene Ist-Situation.

Haushaltsbuch hilft bei Finanzplanung

Hilfreich für so etwas ist sicherlich so eine Art Haushaltsbuch, welches man für sich führen kann, damit man einen Überblick über tatsächliche Ausgaben und damit auch die realistische Finanzsituation hat.

Über verschiedene Finanzberatungsseiten und Vergleichsportale kann man sich einen Überblick verschaffen, wie man sein frei verfügbares Vermögen am Besten anlegen kann. Die ermittelte Anlagesumme legt letztlich bereits fest, welche Anlageformen realistisch in Frage kommen. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro kommen sicherlich – je nachdem wie risikoreich die Anlageform sein darf vor allem festverzinsliche Wertpapiere, Sparbriefe, Tagesgeldkonto oder Sparkonten in Frage.

Immobilienkauf – auch per Teilfinanzierung

Bzgl. dem Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: eine Mischung aus Eigen- und Fremdfinanzierung. Diese ist dann – je nach Art der anzuschaffenden Immobilie – bereits ab 30.000 Euro realistisch möglich. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein Erwerb von Immobilien auch eine steuerliche Begünstigung bewirkt. D.h. die Darlehenszinsen können entsprechend entgegen gerechnet werden, so dass diese die steuerliche Belastung minimieren. Evtl. Mieteinnahmen – sofern die Wohnung nicht selbst genutzt wird – müssen in einer Steuererklärung als Einnahmen angegeben werden. Detaillierte Beratung kann hier der Steuerberater geben, die die tatsächliche Situation kennt und diese entsprechend berücksichtigen kann.

Weitere Geldanlagemöglichkeiten sind darüber hinaus Immobilienfonds sowie Investitionen in Unternehmen. Dies kann z.B. in Form einer Unternehmensbeteiligung erfolgen. Ein Betrag x wird ins Unternehmen investiert, man fungiert als stiller Teilhaber und erhält eine entsprechende Gewinnausschüttung.

Kapitalanlagen Vergleich